Welche Rohre schwitzen normalerweise?
Kaltwasserleitungen und Kälteleitungen, besonders ungedämmte, in einem Raum, der wärmer und feuchter ist als das Rohr. Deshalb wird es im Sommer und in Waschküchen schlimmer. Eine Warmwasser- oder Heizungsleitung schwitzt dagegen nicht — wird es dort nass, ist es kein Kondenswasser.
Wie eilig ist es?
Wasser, das läuft, schnell zunimmt oder auf dem Boden steht, gehört jetzt abgestellt und behoben. Langsame Feuchtigkeit an einer Verbindung kann bis zum Werktag warten, aber nicht bis zum nächsten Monat — Feuchtigkeit im Keller wird zu Schimmel und Holzschaden, lange bevor das Rohr ganz aufgibt.
Was bedeuten Rostspuren oder weiße Ablagerungen?
Weiße oder grüne Ablagerungen und Rostspuren unter einer Verbindung bedeuten, dass es über längere Zeit geleckt hat, auch wenn es gerade trocken aussieht. Wischen Sie es weg und sehen Sie nach, ob es wiederkommt. Das spricht eher für ein wiederkehrendes Leck als für Kondenswasser.
Kann ich Kondenswasser wegdämmen?
Oft ja — Rohrdämmung an kalten Leitungen ist die Standardmaßnahme, zusammen mit besserer Lüftung oder Entfeuchtung im Raum. Aber dämmen Sie nie ein Rohr, bevor Sie wissen, dass es Kondenswasser ist: Dämmung über einem Leck verdeckt es und hält die Feuchtigkeit am Rohr.
Was soll ich fotografieren?
Den ganzen Rohrverlauf, damit man sieht, ob die Feuchtigkeit gleichmäßig oder punktuell ist, eine Nahaufnahme der nassesten Stelle und gern etwaige Ablagerungen. Schreiben Sie dazu, ob es Kalt- oder Warmwasser ist, falls Sie es wissen, wie lange es schon geht und ob es zu bestimmten Jahreszeiten schlimmer ist.